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Fürstbischöfliches Schloss Münster

 Schloss 450

Das fürstbischöfliche Schloss wurde 1767 -1787 als Rezidenzschlossim Barockstil für Münsters vorletzten Fürstbischof Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels erbaut.. Der Architekt war Johann Conrad Schlaun. Seit 1954 ist es Sitz und Wahrzeichen der Westfälischen Wilhelms-Universität. Das Schloss ist aus dem für Münster typischen Baumberger Sandstein gebaut.

 

Dreimal täglich erklingt von den Glocken auf dem Dach des Schlosses ein Glockenspiel. Insgesamt sind zehn verschiedene Lieder einprogrammiert, die nacheinander abgespielt werden, darunter „Üb' immer Treu und Redlichkeit“, „Wir treten zum Beten“ und „Die Gedanken sind frei“. Darüber hinaus verkünden die Glocken die Zeit.: 15 Minuten nach einer vollen Stunde werden sie einmal angeschlagen, 30 Minuten danach zweimal, nach 45 Minuten dreimal und zu jeder vollen Stunde viermal. Anschließend wird zu jeder vollen Stunde die Stundenanzahl angeschlagen. Obwohl es wirkt wie ein Teil des ursprünglichen Schlosses aus dem Ende des 18. Jahrhunderts, wurde das Glockenspiel jedoch erst 1954 installiert.

 

Eine weitere Besonderheit ist das alljährlich in den Sommermonaten stattfindende Turnier der Sieger. Dabei handelt es sich um ein hochkarätiges Reitturnier, das vom Westfälischen Reiterverein ausgetragen wird. Vor der historischen Kulisse des Schlosses finden die Wettbewerbe der Springreiter statt.

 

Auf dem Schlossplatz wird außerdem beim dreimal jährlich stattfindenden Volksfest Send jeweils am Freitagabend ein Feuerwerk gezündet.